Gottes Größe
DIE WELT ist aufgeladen mit der Größe Gottes.
Sie schlägt heraus, wie Funken aus Metall;
Sie sammelt sich wie Sediment in einem Öl,
Zerstoßen. Warum richten sich die Menschen dann nicht nach ihm ?
Generationen trotteten und trotteten und trotteten;
Und alles ist versengt von ihrem Tun; getrübt, verschmiert von ihrer Plackerei;
Und trägt menschliche Abdrücke und menschlichen Geruch: die Erde
liegt bloß, gefühllos der beschuhte Fuß.
Trotz allem, die Natur ist niemals abgenutzt;
Es lebt die köstlichste Frische tief in den Dingen;
Und im letzten Abendlicht, es verschwindet der schwarze Westen
Ach, Morgenlicht, am braunen Horizont, ostwärts geht es auf -
Denn der Heilige Geist über der gebeugten
Welt brütet mit warmer Brust und ah ! hellen Schwingen.
Gerard Manley Hopkins : "God's Grandeur", Nachdichtung von mir